Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Sommersemester 2020

Hinweis: Bitte beachten Sie die Änderungen im Vergleich zur ersten Version des Vorlesungsverzeichnisses. Aufgrund der aktuellen Situation kann es darüber hinaus zu weiteren Änderungen kommen.

Sämtliche Veranstaltungen finden zunächst als Online-Veranstaltungen statt, werden möglicherweise aber noch im Laufe des Semesters in den angegebenen Hörsälen abgehalten, soweit nicht anders angegeben, dann im Historicum, Schellingstr. 12/ Amalienstr. 52.

Die zentrale Einführungsveranstaltung des Historischen Seminars für Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Fach Geschichte findet in der Woche vor Semesterbeginn statt. Die Teilnahme wird allen Erstsemestern dringendst empfohlen. Hier erhalten Sie detaillierte Auskünfte über die verschiedenen Abteilungen des Faches, Fremdsprachenanforderungen sowie Studienplanung und Scheinanforderungen in den Studiengängen. Außerdem werden auch Führungen durch die Bibliothek des Historicums angeboten.

Download: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der Abteilung Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde, Sommersemester 2020 (2. Version, aktualisiert am 16.04.2020, PDF, 343 KB)

(1. Version, Stand 10.03.2020)

Vorlesung / Einführungsvorlesung / Vertiefungsvorlesung

Prof. Dr. Martin Wagendorfer
Die Historischen Grundwissenschaften und die Digital Humanities - Eine Einführung, 2stündig (Seniorenstudium / Studium Generale).
Di. 19-21 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 014, Beginn: 21.04.2020.

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die einzelnen Disziplinen des Fächerbündels "Historische Grundwissenschaften" und die Entstehung dieser Fächergruppe, wobei die sogenannten "großen" Fächer (Paläographie, Diplomatik, Kodikologie, Epigraphik) im Mittelpunkt stehen. Besonders berücksichtigt werden neue Forschungstechnologien und Methoden, die durch die Digital Humanities möglich geworden sind.

Zur Einführung:

- Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Mit aktualisierten Literaturnachträgen und einem Nachwort von Franz Fuchs (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher 33). 18. Aufl. Stuttgart 2012.
- Christian ROHR, Historische Hilfswissenschaften. Eine Einführung (Wien u. a. 2015).

https://handschriftenportal.de/
https://www.wasserzeichen-online.de/wzis/
https://fragmentarium.ms/
https://transkribus.eu/Transkribus/

Prüfungsform im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Achtung NEU! - Keine Prüfung im Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WS 2015/16).

Aufbaukurs Master

Prof. Dr. Martin Wagendorfer
Cimelien der Münchener Universitätsbibliothek und ihre Präsentation im Rahmen einer Ausstellung, 3stündig.
Di. 16-19 Uhr, Historicum Raum K 202, Beginn: 21.04.2020.

Im Rahmen des Historikertags 2020 in München sollen in Form einer Vitrinenausstellung die bekanntesten Stücke (insbesondere Handschriften, aber auch Karten) aus der Sammlung der Münchener Universitätsbibliothek präsentiert werden. Die Lehrveranstaltung dient der Gestaltung dieser Ausstellung: Ziel ist, zunächst die Bedeutung und die Wirkungsgeschichte der betreffenden Objekte zu erschließen, ehe in einem zweiten Schritt überlegt werden soll, wie das jeweilige Exponat in der Ausstellung am wirkungsvollsten präsentiert und mit welchen Begleittexten es einer breiteren Öffentlichkeit erschlossen werden kann.

Literatur:

- Bernhard BISCHOFF, Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters. Mit einer Auswahlbibliographie von Walter Koch (4., durchgesehene und erweiterte Aufl., Berlin 2009).
- Karin SCHNEIDER, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte 8, 3., durchgesehene Aufl., Berlin/ Boston 2014).

Prüfungsformen im Master und im Master-Nebenfach (His im GSP): RE + HA.

Bachelorkurs / Doktorandenkolloquium / Masterkolloquium / Oberseminar

Prof. Dr. Martin Wagendorfer
Seminar für Doktoranden, Magistranden sowie Master- und Bachelorstudierende im Abschlusssemester, 2stündig.
Do. 18-20 Uhr, Historicum Raum K 402, Beginn: 23.04.2020.

Im Oberseminar wird über den Stand der laufenden Bachelorarbeiten, Master-/Magisterarbeiten und Dissertationen berichtet; zudem stellen Mitarbeiter und auswärtige Kollegen ihre Projekte vor. Geplant ist außerdem zumindest eine Ein-Tages-Exkursion nach Salzburg mit Besuch des Stiftsarchivs der Erzabtei St. Peter. Termine werden noch bekannt gegeben.

Prüfungsform: RE.

Basiskurs

Prof. Dr. Martin Wagendorfer
Humanismus und Humanismus-Rezeption nördlich der Alpen - Grundwissenschaftliche Methoden und Zugänge, 3stündig.
Do. 15-18 Uhr, Historicum Raum K 026, Beginn: 23.04.2020.

Der Basiskurs führt allgemein in die Historischen Grundwissenschaften ein und stellt deren Methoden vor, die entscheidende Beiträge für die Humanismusforschung, insbesondere für die Rezeption des italienischen Renaissance-Humanismus nördlich der Alpen, leisten können.

Da der Großteil der behandelten Quellen lateinische Texte und Handschriften sind, sind Grundkenntnisse des Lateinischen für die Teilnahme empfehlenswert.

Literatur zur Einführung:

- Johannes HELMRATH, Diffusion des Humanismus: Zur Einführung, in: Johannes Helmrath / Ulrich Muhlack / Gerrit Walther (Hg.), Diffusion des Humanismus. Studien zur nationalen Geschichtsschreibung europäischer Humanisten, Göttingen 2002, S. 9-29.
- Berthold L. ULLMAN, The Origin and Development of Humanistic Script (Storia e letteratura. Raccolta di studi e testi 79), Roma 1960.

Prüfungsformen im BA, modul. Lehramt und GSP Grundlagenkurs: RE + KL + HA.
Achtung NEU! - Prüfungsform im Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WS 2015/16): RE + HA.

Lektürekurs

Prof. Dr. Martin Wagendorfer
Lektürekurs für das Masterstudium.
Vorbesprechung am 22.04.2020, 9-10 Uhr (Historicum K 212: Zimmer Prof. Dr. Martin Wagendorfer).

Im Lektürekurs innerhalb des Master-Studiengangs lesen die Studierenden selbständig wissenschaftliche Literatur, die zu den Grundlagenwerken des Faches gehört oder einen besonderen Einfluss auf die Forschung ausgeübt hat. Die Auswahl der Titel erfolgt in Absprache mit dem Dozenten in der ersten Sitzung; in einer Zwischenbesprechung gegen Mitte des Semesters können etwaig auftretende Fragen oder Probleme erörtert werden; in der mündlichen Prüfung am Semesterende wird die Lektüre diskutiert.

Prüfungsform: MP (Gemeinsames Abschlussgespräch).

Übungen

Dr. Franz Bornschlegel
Epigraphische Highlights, 2stündig.
Do. 10-12, Historicum Raum K 302, Beginn: 23.04.2020.

Die Übung fasst Inschriftendenkmäler ins Auge, die nicht nur zu den epigraphisch herausragenden Zeugnissen der Zeit zählen, sondern auch einen besonderen Stellenwert in der (kunst)historischen Forschung einnehmen.

Literatur zur Einführung:

- Franz-Albrecht BORNSCHLEGEL, Epigraphische Überlegungen zu bekannten und verkannten Inschriftendenkmälern aus Bayern, in: Geschichte ”in die Hand genommen”. Die Geschichtlichen Hilfswissenschaften zwischen historischer Grundlagenforschung und methodischer Herausforderungen, hg. von Georg Vogeler (Münchener Universitätsschriften, Münchner Kontaktstudium Geschichte 8), München 2005, S. 117-152.
- Rudolf M. KLOOS, Einführung in die die Epigraphik des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Darmstadt 1980, 2., ergänzte Auflage, 1992.
- Walter KOCH, Inschriftenpaläographie des abendländischen Mittelalters und der früheren Neuzeit 1: Früh- und Hochmittelalter (Oldenbourg Historische Hilfswissenschaften), Wien 2007.

Prüfungsform im BA und im modularisierten Lehramt: RE.
Prüfungsform im Master und Master-Nebenfach (His im GSP): RE.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Dr. Franz Bornschlegel
Die Historischen Grundwissenschaften im Überblick - Kurs A, 2stündig.
Di. 8-10, Historicum Raum K 202, Beginn: 21.04.2020.

Die Veranstaltung dient zur Einführung in die Grundbegriffe, Arbeitsmethoden und Hilfsmittel der Historischen Hilfswissenschaften, die sich aus etwa einem Dutzend unterschiedlicher, etablierter wie junger Forschungszweige zusammensetzen. Jedes Fach ist für sich autonom und erfordert eigene Fragestellungen und Methoden. Zu den klassischen Gebieten der Geschichtlichen Hilfswissenschaften zählen die Diplomatik (Urkundenlehre) und die Paläographie (Lehre der Entwicklung der lateinischen Schrift), die den Schwerpunkt der Veranstaltungen bilden. Ferner gilt die Betrachtung den eng in Zusammenhang mit diesen Kernfächern stehenden Forschungsbereichen Chronologie (Zeitrechnungslehre) und Sphragistik (Siegelkunde) sowie der an der hiesigen Abteilung besonders gepflegten, jungen Disziplin der Epigraphik (Inschriftenkunde) des Mittelalters und der Neuzeit.

Grundkenntnisse in Latein von Vorteil!

Literatur zur Einführung:

- Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Mit aktualisierten Literaturnachträgen und einem Nachwort von Franz Fuchs (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher 33). 18. Aufl. Stuttgart 2012.

Prüfungsform im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Dr. Franz Bornschlegel
Die Historischen Grundwissenschaften im Überblick - Kurs B, 2stündig.
Fr. 10-12, Historicum Raum K 302, Beginn: 24.04.2020.

Die Veranstaltung dient zur Einführung in die Grundbegriffe, Arbeitsmethoden und Hilfsmittel der Historischen Hilfswissenschaften, die sich aus etwa einem Dutzend unterschiedlicher, etablierter wie junger Forschungszweige zusammensetzen. Jedes Fach ist für sich autonom und erfordert eigene Fragestellungen und Methoden. Zu den klassischen Gebieten der Geschichtlichen Hilfswissenschaften zählen die Diplomatik (Urkundenlehre) und die Paläographie (Lehre der Entwicklung der lateinischen Schrift), die den Schwerpunkt der Veranstaltungen bilden. Ferner gilt die Betrachtung den eng in Zusammenhang mit diesen Kernfächern stehenden Forschungsbereichen Chronologie (Zeitrechnungslehre) und Sphragistik (Siegelkunde) sowie der an der hiesigen Abteilung besonders gepflegten, jungen Disziplin der Epigraphik (Inschriftenkunde) des Mittelalters und der Neuzeit.

Grundkenntnisse in Latein von Vorteil!

Literatur zur Einführung:

- Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Mit aktualisierten Literaturnachträgen und einem Nachwort von Franz Fuchs (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher 33). 18. Aufl. Stuttgart 2012.

Prüfungsform im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Prof. Dr. Hubert Emmerig
Aspekte der Wirtschafts-, Finanz- und Geldgeschichte der Stadt Regensburg im Mittelalter, 2stündig.
Blockveranstaltung: Fr. 29.05.2020, Fr. 19.06.2020, Fr. 03.07.2020 / jeweils 9-17 Uhr, Historicum Raum K 226.

Thema der Übung ist die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Regensburg im Mittelalter. Die Hauptstadt des frühen Bayern erlebte im späten Mittelalter einen Bedeutungsverlust, der insbesondere das wirtschaftliche Leben betraf. Die Auseinandersetzung mit ausgewählten Quellen wie Münzen, Rechnungsbüchern, Urbaren oder dem spätmittelalterlichen Runtingerbuch wird Aspekte des Wirtschaftslebens der Stadt greifbar und deutlich machen.

Prüfungsform im BA und im modularisierten LA: RE.
Prüfungsformen im Master und im Master-Nebenfach (His im GSP): RE.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Prof. Dr. Stefan Petersen
Diplomatik der Papsturkunde, 2stündig.
Mi. 18-20 Uhr, Monumenta Germaniae Historica, Ludwigstr. 16 (Bibliothek).

Die Diplomatik der Papsturkunden ist eine Wissenschaft für sich, zumal keine andere Institution des Mittelalters über ein derart ausgefeiltes System der Schriftlichkeit und der Urkundenproduktion verfügte. In der Übung sollen die unterschiedlichen Typen sowie der Geschäftsgang zur Erlangung einer Papsturkunde anhand ausgewählter Originale vermittelt werden. Dabei wird auf grundlegende hilfswissenschaftliche Fertigkeiten wie das Lesen mittelalterlicher Schrift (Paläographie), Grundlagen der Urkundenlehre (Diplomatik), Grundlagen der Siegelkunde (Sphragistik) und schließlich auf die Grundlagen der Editionstechnik eingegangen.

Lateinkenntnisse sind von Vorteil!

Literatur:

- Bernhard BISCHOFF, Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters, mit einer Auswahlbibliographie 1986-2008 von W. Koch (Grundlagen der Germanistik 24), Berlin 42009.
- Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften (Urban-Taschenbücher 33), Stuttgart 18. Aufl. 2012.
- Hans FOERSTER / Thomas FRENZ, Abriß der Lateinischen Paläographie (Bibliothek des Buchwesens 15), Stuttgart 32004.
- Thomas FRENZ, Papsturkunden des Mittelalters und der Neuzeit, Stuttgart 22000.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: RE.
Prüfungsform(en) im Master und im Master-Nebenfach (His im GSP): RE.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Friedrich Ulf Röhrer-Ertl, M.A.
Einführung in die Wappenkunde (Heraldik), 2stündig.
Mo. 8-10 Uhr, Historicum, Raum K 202, Beginn: 20.04.2020.

Das Wappenwesen Europas, das sich ab dem 12. Jahrhundert ausbildete, wird oft populär als "Kurzschrift der Geschichte" bezeichnet. Tatsächlich bilden Wappen in ihrer nahezu universellen Verwendung eine der wichtigsten Chiffren der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gesellschaft – im Hochadel ebenso wie im städtischen Patriziat oder sogar in einzelnen ländlichen Bezugsfeldern. Auswirkungen dieser Entwicklungslinien sind bis heute zu spürbar. Die Übung möchte Grundlagen legen zur eigenständigen Beschäftigung mit der Wappenkunde als ergänzende Hilfswissenschaft der Geschichtsforschung. Neben einem Abriss der geschichtlichen Entwicklung der Heraldik in Europa mit gelegentlichen Ausblicken auf außereuropäische Gesellschaften und Kulturen werden grundlegende Literatur besprochen sowie die Grundlagen der üblichen Wappenbeschreibung (Blasonierung) vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Studentinnen und Studenten der historischen Fächer. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Zeitplan, Literaturliste und Referatsthemen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Prüfungsform im BA und modularisierten LA: ES.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

 

Dr. Magdalena Weileder
"Und des zu einer waren urkund ..." - Übung zur Diplomatik (Urkundenlehre), 2stündig.
Fr. 14-16 Uhr, Historicum Raum K 202, Beginn: 08.05.2020.

Urkunden gehören unbestritten zu den wichtigsten Quellen des Mittelalters. In deutschen Archiven liegen hunderttausende davon: Manche, wie z. B. die Magna Charta, das Wormser Konkordat oder die Goldene Bulle sind berühmt, die meisten jedoch hat seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten niemand mehr richtig angeschaut. Urkunden sind aufgrund von Schrift und Sprache für heutige Leser allerdings auch nicht unmittelbar verständlich; äußere und innere Merkmale bedürfen der Interpretation: Woran erkennt man z.B. eine echte Papsturkunde, woran eine Fälschung? Was kann man daraus schließen, wenn der eine Kaiser seine Frau als „süßeste Gattin“ (dulcissima coniunx) bezeichnet, der andere die seine nur als „geschätzte Gefährtin“ (dilecta consors)? Und was bedeutet es, wenn an einer Urkunde über 50 Siegel hängen?

In der Übung werden Grundlagen und aktuelle Forschungsfelder der Diplomatik (Urkundenlehre) vermittelt, wobei das Lesen und Verstehen auch an originalen Pergamenturkunden des 12.-16. Jahrhunderts aus der Lehrsammlung geübt wird.

Prüfungsform im BA und im modularisierten LA: KL.
Prüfungsform im Master und im Master-Nebenfach (His im GPS): KL.
Die Übung des BA-Typs "Grundwissenschaften" entspricht den Anforderungen der LPO I § 67 Nr. 2d.

Über die hier angeführten Lehrveranstaltungen hinaus kann der Leistungsnachweis einer Lehrveranstaltung aus den Historischen Grundwissenschaften auch aus dem folgenden Angebot anderer Institute erworben werden (siehe Vorlesungsverzeichnis):

PD Dr. Christof Paulus
Antichrist (Vertiefungskurs).

Prof. Dr. Marc Hengerer
Digital humanities: Edition, Analyse, OA-Publikation, Suchmaschinentechnologie (Übung).