Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde
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Wintersemester 2015/16

Die Veranstaltungen finden, soweit nicht anders angegeben, im Historicum, Schellingstr. 12/ Amalienstr. 52 statt.

Die zentrale Einführungsveranstaltung des Historischen Seminars für Studienanfängerinnen und -anfänger im Fach Geschichte findet in der Woche vor Semesterbeginn statt. Die Teilnahme wird allen Erstsemestern dringendst empfohlen. Hier erhalten Sie detaillierte Auskünfte über die verschiedenen Abteilungen des Faches, Fremdsprachenanforderungen sowie Studienplanung und Scheinanforderungen in den Studiengängen. Außerdem werden auch Führungen durch die Bibliothek des Historicums angeboten.

Download: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der Abteilung Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde, Wintersemester 2015/16 (172 kB)


Vorlesung / Einführungsvorlesung / Vertiefungsvorlesung

Prof. Dr. Irmgard Fees

Schrift und Schreiben im Mittelalter, 2stündig

Di. 8-10 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum M 209, Beginn: 13.10.2015.

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Schriftgeschichte und Schriftentwicklung des eu-ropäischen Abendlandes. Zunächst sollen die materiellen Voraussetzungen und Bedingungen des Schreibens vorgestellt werden. Von den Schriften der römischen Antike ausgehend, auf denen die Schriften des lateinischen Abendlandes bis heute beruhen, werden wir die Schriftentwicklung vor allem während des Mittelalters betrachten, weil sich in dieser Zeit die bahn-brechenden Veränderungen vollziehen. Wir werden aber auch einen Blick auf die Entwicklung bis in die Gegenwart hinein werfen und Fragen behandeln wie: Wer konnte lesen und schreiben? Welche Bedeutung hatte Schriftlichkeit in Verwaltung, Gesellschaft und Wirt-schaft, und welche im täglichen Leben der Menschen? Wo und wie lernte man schreiben und lesen?

Literatur zur Einführung:
Bernhard BISCHOFF, Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mitte-lalters, 4., durchges. u. erw. Aufl., mit einer Auswahlbibliographie 1986-2008 von Walter KOCH, Berlin 2009.

Karin SCHNEIDER, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, 3. Aufl., Berlin u.a. 2014.

Mathias KLUGE (Hg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläog-raphie (mit 7 Lehrfilmen auf DVD), Ostfildern 2014.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: KL.


Hauptseminar / Vertiefungskurs / Aufbaukurs Master

Prof. Dr. Irmgard Fees

Karl II. der Kahle (840-877) und seine Urkunden, 3stündig

Do. 13-16 Uhr, Historicum HS K 226, Beginn: 15.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag.

In der politisch bewegten Zeit des 9. Jahrhunderts, der Epoche des sich auflösenden karolingi-schen Reiches, war Karl II. der Kahle, ein Enkel Karls des Großen, König im Westfränkischen Reich (840-877) und Kaiser (875-877). Von ihm sind annähernd 500 Urkunden überliefert, davon mehr als hundert im Original. Vor dem Hintergrund der politischen Veränderungen dieser Zeit beschäftigt sich das Seminar mit dem Zusammenhang von Politik, Herrschaftspraxis und Urkundenwesen und widmet sich ausführlich des karolingischen Herrscherurkunden allgemein und denjenigen Karls im Besonderen.
Besondere Hinweise: Latein- und Französischkenntnisse von Vorteil.

Literatur zur Einführung:
Rudolf SCHIEFFER, Die Karolinger, 4., überarb. und erw. Aufl., Stuttgart 2006 (zum Hintergrund).

Janet L. NELSON, Charles the Bald, London 1992 (allgemein zu Karl d. K.).

Geoffrey KOZIOL, The Politics of Memory and Identity in Carolingian Royal Diplomas. The West Frankish Kingdom (840-987), Turnhout 2012.

Mark MERSIOWSKY, Die Urkunde in der Karolingerzeit. Originale, Urkundenpraxis und politische Kommunikation, Bd. I-II (Schriften der MGH 60), Wiesbaden 2015.

Peter RÜCK, Beiträge zur diplomatischen Semiotik, in: Graphische Symbole in mittelalterlichen Urkunden, hg. von

Peter RÜCK (Historische Hilfswissenschaften. 3), Sigmaringen 1996, S. 13-47.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: RE, KL, HA.
Prüfungsform(en) im Master und im Master-Nebenfach (His im GSP): RE, HA.


 

Basiskurs

Dr. Franz-Albrecht Bornschlegel

Schrift und Schriftlichkeit im Mittelalter - die Stadt Regensburg. Eine Einführung in die Historischen Grundwissenschaften, 3stündig.

Mi. 8-11 Uhr, Historicum HS K 226, Beginn: 14.10.2015.

Die Anmeldung zu den Seminaren (Basiskurs, Grundlagenkurs) erfolgt zentral im Zuge der Anmeldung zu den Seminaren der mittelalterlichen Geschichte (siehe dazu die Ankündigungen bei der mittelalterlichen Geschichte).

Im ersten Teil der Veranstaltung sollen die schriftlichen Zeugnisse des Mittelalters allgemein kategorisiert, methodisch erfasst und im zeitlichen Wandel betrachtet werden. Er dient der Einführung in die Grundbegriffe, Arbeitsmethoden und Hilfsmittel der Historischen Grundwissenschaften, die sich aus etablierten wie jungen Forschungszweigen zusammensetzen. Jedes Fach ist für sich autonom und erfordert eigene Fragestellungen und Methoden. Der Kurs beschäftigt sich mit der Diplomatik (Urkundenlehre) und der Paläographie (Lehre der Entwicklung der lateinischen Schrift), die zu den klassischen Disziplinen der Historischen Grundwissenschaften zählen und den Schwerpunkt des Basiskurses bilden. Ferner gilt die Betrachtung den eng mit diesen Kernfächern in Zusammenhang stehenden Forschungsbereichen Chronologie (Zeitrechnungslehre), Sphragistik (Siegelkunde) sowie der an der hiesigen Abteilung besonders gepflegten, jungen Disziplin der Epigraphik (Inschriftenkunde) des Mittelalters und der Neuzeit.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen ausgewählte Schriftzeugnisse aus der Stadt Regensburg die Referatsthemen, die nach allgemein historischen wie grundwissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten sind (mit Exkursion).

Literatur zur Einführung:
Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfs-wissenschaften. Mit aktualisierten Literaturnachträgen und einem Nachwort von Franz FUCHS (Urban Taschenbücher 33), 18. Aufl. Stuttgart 2012.

Nils FREYTAG / Wolfgang PIERETH, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 5. aktualisierte Aufl. Paderborn 2011.

Mathias KLUGE (Hg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläographie (mit 7 Lehrfilmen auf DVD), Ostfildern 2014.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: KL, RE, HA.


Lektürekurs

Prof. Dr. Irmgard Fees

Lektürekurs für das Masterstudium

Erste Sitzung: 21.10.2015, 9 Uhr c.t. (Historicum K 203: Zimmer Prof. Dr. Irmgard Fees), danach selbständiges Arbeiten.

Anmeldung unter: Irmgard.Fees[at]lrz.uni-muenchen.de

Im Lektürekurs innerhalb des Master-Studiengangs lesen die Studierenden selbständig wis-senschaftliche Literatur, die zu den Grundlagenwerken des Faches gehört oder einen besonderen Einfluss auf die Forschung ausgeübt hat. Die Auswahl der Titel erfolgt in Absprache mit der Dozentin in der ersten Sitzung; in einer Zwischenbesprechung gegen Mitte des Semesters können etwaig auftretende Fragen oder Probleme erörtert werden; in der mündlichen Prüfung am Semesterende wird die Lektüre diskutiert.

Prüfungsform(en): MP (Gemeinsames Abschlussgespräch).


Übungen

Dr. Franz Bornschlegel

Paläographische Leseübung: Von der karolingischen Renaissance bis zur frühen Neuzeit, 2stündig.

Do. 13-15 Uhr, Historicum HS K 202, Beginn: 15.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag

Die Veranstaltung setzt ihren Schwerpunkt auf die paläographischen Schriften des Buch- und Urkundenwesens des späten 8. bis 16. Jahrhunderts. Es sollen Entwicklungslinien der Schrift nachgezeichnet werden, die in bestimmten Zeiten überregionale, lokale, aber auch personenimmanente Züge anzunehmen vermag und sich auch zum Träger und Erkennungszeichen mancher Nationalsprachen herauskristallisieren kann. Ein hoher Stellenwert kommt dem Lesen ausgewählter Schriftbeispiele zu, das ein tieferes Verständnis der Schreib- und Kürzungsgewohnheiten ermöglichen soll. Für die Auszeichnungsschriften und hochrangigen Textschriften, bei denen bisweilen deutliche Wechselwirkungen mit Schriften anderer Medien aufzuweisen sind, sollen auch Vergleichsbeispiele epigraphischer und typographischer Schrifterzeugnisse herangezogen werden. Die Übung setzt von den Teilnehmern keine we-sentlichen paläographischen Grundkenntnisse voraus und ist somit auch für Neueinsteiger geeignet.

Literatur zur Einführung:
Mathias KLUGE (Hg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläog-raphie (mit 7 Lehrfilmen auf DVD), Ostfildern 2014.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Prüfungsform(en) im MA: KL.
Prüfungsform(en) im Master-Nebenfach (His im GSP): KL.
Die Übung entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (1) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Prof. Dr. Hubert Emmerig

Geld in Bayern vom frühen Mittelalter bis in salische Zeit, 2stündig.

Blockveranstaltung Fr. 18.12.2015, Fr. 15.01.2016, Fr. 29.01.2016 / jeweils 9-17 Uhr, Historicum Raum K 226 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag

Die Veranstaltung vermittelt Grundbegriffe des „deutschen“ Münzwesens vom Frühmittelalter bis ins 11. Jahrhunderts. Dabei werden die bayerischen Verhältnisse im Mittelpunkt stehen. Neben der Münzprägung selbst (Fotos und Originale) werden einschlägige schriftliche Quellen, Münzfunde und Fragen des Geldumlaufs, aber auch allgemein Forschungsstand und Forschungsmethoden behandelt.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: RE.
Prüfungsform(en) im MA: RE.
Prüfungsform(en) im Master-Nebenfach (His im GSP): RE.
Die Übung des BA-Typs „Grundwissenschaften“ entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (2) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Prof. Dr. Irmgard Fees

Die Historischen Grundwissenschaften im Überblick, 2stündig.

Mi. 15-17 Uhr, Historicum HS K 202, Beginn: 14.10.2015 (begrenzte Teilnehmerzahl).

Anmeldung durch Listeneintrag

Die Übung führt in die klassischen Disziplinen der Historischen Grundwissenschaften (vor allem Urkundenlehre, Schriftgeschichte und -beschreibung, Zeitrechnung, Siegelkunde, Wappenkunde und Genealogie) ein. Dabei soll ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden, welche Sachfragen und Inhalte sich auch für die Vermittlung an Schüler oder an ein interessiertes nichtwissenschaftliches Publikum eignen und wie sie präsentiert werden können.

Literatur zur Einführung:
Ahasver VON BRANDT, Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfs-wissenschaften. Mit aktualisierten Literaturnachträgen und einem Nachwort von Franz FUCHS (Urban Taschenbücher 33), 18. Aufl. Stuttgart 2012.

Friedrich BECK und Eckart HENNING (Hg.), Die archivalischen Quellen. Eine Einführung in ihre Benutzung, Weimar 1994; 3. Aufl., hg. von Friedrich BECK, 2003.

Mathias KLUGE (Hg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläog-raphie (mit 7 Lehrfilmen auf DVD), Ostfildern 2014.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Die Übung des BA-Typs „Grundwissenschaften“ entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (2) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Prof. Dr. Irmgard Fees

Die Päpste und ihre Urkunden im Früh- und Hochmittelalter, 2stündig.

Mi. 18-20 Uhr, Historicum HS K 202, Beginn: 20.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag

Die ausschließlich für Studierende im Master-Studiengang zugängliche Übung soll der Kon-zeption, Vorbereitung und Durchführung einer kleinen Ausstellung zur Geschichte der Papst-urkunde des frühen und hohen Mittelalters dienen (in 4 Vitrinen und 2 Schaukästen im Flur des 2. Stocks des Historicums). Historische Ausstellungen sind immer mit dem Problem konfrontiert, wie sich sprödes, eigentlich schlecht für Ausstellungen geeignetes Material (Urkunden, Briefe, Bücher, Akten) in einer Weise präsentieren lässt, das es für den Besucher und Betrachter attraktiv und dennoch lehrreich macht. In der Übung soll eine solche Aufgabe von der Konzeption bis hin zum Aufbau und zur Erläuterung des Materials am Beispiel der Papsturkunden durchgeführt werden. Die Ausstellung wird dann mindestens ein Semester lang im Historicum zu sehen sein.

Prüfungsform(en) im MA: RE.
Prüfungsform(en) im Master-Nebenfach (His im GSP): RE.


Dr. Christian Friedl

Paläographisch-diplomatisches Praktikum, 2stündig.

Mo. 08-10 Uhr, Historicum HS K 202, Beginn: 12.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag

Vor allem die Paläographie (die Lehre von der Schrift und ihrer Entwicklung), aber auch die Diplomatik (Urkundenlehre) sind DIE wesentlichen Stützen, sobald man wirklich einmal eine mittelalterliche Quelle vor sich hat. Die Schriften des Mittelalters sind nicht immer einfach zu lesen (und „dummerweise“ in Latein), man braucht Übung, um die es in erster Linie in diesem „Paläographisch-diplomatischen Praktikum“ geht. Die Urkunde selbst ist eine der hervorra-gendsten Zeugen des Mittelalters, auch sie, Rechtsdokument erster Klasse, muss in ihrem Aufbau, Aussehen und Inhalt verstanden werden. Auch daran werden wir üben. Üben. Üben. Üben. (Und nebenbei werden wir auch noch das Eine oder Andere über mittelalterliche Zeitrechnung und Siegel erfahren).
Grundkenntnisse in Latein wären von absolutem Vorteil! Es geht nicht so sehr um das Über-setzen (obwohl wir uns einmal auch den Inhalt einer Urkunde ansehen werden), sondern um das Erkennen der (lateinischen) Schrift: Sie wissen ja sonst gar nicht, was Sie da lesen.

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: KL.
Prüfungsform(en) im MA: KL.
Prüfungsform(en) im Master-Nebenfach (His im GSP): KL.
Die Übung des BA-Typs „Grundwissenschaften“ entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (2) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Dr. Gerhard Schön

Einführung in die Informatik für Historiker, 2stündig.

Di. 16-18 Uhr, Schellingstr. 33 (Bushaltestelle Türkenstraße), Rückgebäude (durch den Hof), Raum 3010, Beginn: 13.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 14 begrenzt).

Anmeldung durch schoen [at] lmu.de

Im Zeitalter der Informationsgesellschaft haben sich Medienlandschaft und Wissenschaft entscheidend verändert. Auch die geisteswissenschaftlichen Disziplinen ziehen in Quellen und Methoden einen entscheidenden Vorteil aus dem technologischen Fortschritt. Diese Übung zielt darauf ab, (angehenden) Historikern einen Überblick der für wissenschaftliches Arbeiten relevanten digitalen Landschaft zu vermitteln und vor dem Hintergrund der Informatik praktische Erfahrungen für Studium und Forschung zu bieten.
Beginnend mit dem sinnvollen Einsatz von Textverarbeitung (Formatvorlagen, Inhaltsverzeichnisse, Register) und einem Vergleich zwischen Word und LaTeX, entwickeln wir Methoden und Strategien, um im Internet Quellen, Ideen und Literatur zu finden und mit Literaturverwaltungssoftware wie bibTeX oder Endnote sinnvoll zu verwalten und zu zitieren. Die Digitalisierung, Archivierung und Bearbeitung von Texten und Bildern (Photoshop, Tagging, OCR) bietet uns eine Grundlage für die Einführung in die systematische Datenhaltung in Tabellenkalkulation und relationalen Datenbanken (mit Datenbankentwurf und SQL Grundlagen) sowie in Dokumente mit Baumstruktur (Fußnoten, Apparate, Auszeichnungen und Querverweise am Beispiel der Edition von Urkunden und Inschriften, mit Einführung in XML unter Beachtung von Standards wie TEI/CEI und Verwendung von Stylesheets und Transformationen). Abschließend beschäftigen wir uns mit der Präsentation von Forschungsergebnissen auf Vortragsfolien und im Internet (mit Einführung in HTML, CSS, Javascript, PHP) sowie elektronischer Publikationen und Druckvorstufe (PDF) von Abschlussarbeiten und Buchprojekten.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die Studierenden der historischen Fächer. Spezielle Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die zu behandelnden Beispiele dürfen gerne von den Teilnehmern vorgeschlagen werden

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: RE.
Die Übung des BA-Typs „Grundwissenschaften“ entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (2) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Dr. Bettina Wagner

Einführung in die Handschriften- und Inkunabelkunde, 2stündig.

Di. 17-19 Uhr, Historicum Raum 327, Beginn: 14.10.2015 (Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt).

Anmeldung durch Listeneintrag

Der Umgang mit mittelalterlichen Handschriften und mit Frühdrucken ist eine grundlegende Fertigkeit jedes Historikers. Wichtig sind dabei neben paläographischen Kenntnissen und Übung im Lesen auch Verständnis für die Materialität historischer Bücher, denn das verwendete Papier, der Bucheinband und Provenienzmerkmale unterschiedlichster Art liefern Hinweise auf die Entstehung und Besitzgeschichte einer Handschrift bzw. eines alten Buchs, aus denen Rückschlüssel auf Schreiber- und Leserinteressen gezogen werden können.
Das Seminar vermittelt anhand von Handschriften und Inkunabeln aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek Einblick in die Methoden der Handschriftenkunde und historischen Bibliographie. Dabei werden auch praktische Übungen in den Räumen der Staatsbibliothek durchgeführt

Prüfungsform(en) im BA und im modularisierten Lehramt: RE.
Prüfungsform(en) im MA: KL.
Prüfungsform(en) im Master-Nebenfach (His im GSP): KL.
Die Übung des BA-Typs „Grundwissenschaften“ entspricht den Anforderungen der alten LPO I § 71 (2) Nr. 2d bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2d.


Über die hier angeführten Lehrveranstaltungen hinaus kann der Leistungsnachweis einer Lehrveranstaltung aus den Historischen Grundwissenschaften auch aus dem folgenden Angebot anderer Institute erworben werden:

Dr. Gerhard Immler
Archivalienkundliche Übung: Aktenkunde zur frühneuzeitlichen Diplomatiegeschichte, 2stündig.
Für weitere Informationen bitte das Vorlesungsverzeichnis (via LSF) konsultieren.


Dr. Wolfgang Müller
Buch und Bibliothek in der Frühen Neuzeit, 2stündig.
Für weitere Informationen bitte das Vorlesungsverzeichnis (via LSF) konsultieren