Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde
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Notum sit - Die Historischen Grundwissenschaften präsentieren sich (neu!)

Doktorandenworkshop an der LMU München

15.02.2018 – 16.02.2018

Call for Papers

Die Talsohle ist durchschritten – es geht bergauf mit den Historischen Grundwissenschaften (HGW): Wichtige Lehrstühle und Professuren sind neu besetzt, Juniorprofessuren neu eingerichtet, neue Netzwerke entstanden. Ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Stärkung der HGW ist über die Fachgrenzen hinweg zu beobachten, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Digitalisierung und daraus erwachsender Potenziale und Herausforderungen.

Nach vielen, zum Teil von Pessimismus geprägten Diskussionen über die Zukunft der HGW gilt es nun, sich mit neuem Selbstbewusstsein wieder verstärkt fachlichen Inhalten zuzuwenden und Forschungsergebnisse der letzten Jahre sichtbar zu machen.


Hier setzt der Doktorandenworkshop „Notum sit ∙ Die Historischen Grundwissenschaften präsentieren sich (neu!)” an, der am 15. und 16. Februar 2018 an der LMU München stattfindet und Doktoranden der HGW und angrenzender Fächer ein Forum bietet, um im „geschützten Rahmen“ der Peer Group fachliches und/oder methodisches Feedback zu bekommen und Erfahrung im wissenschaftlichen Vortragen zu sammeln. Kurze Präsentationen zu aktuellen Forschungsprojekten sollen ganz bewusst im Format des Fachvortrags gehalten werden, weniger als Werkstattbericht über das laufende Dissertationsprojekt, wie in Doktorandenkolloquien üblich.

Neben dem klassischen Vortrag wird als modernes Format der wissenschaftlichen Präsentation eine Posterausstellung stehen. Zudem ist angedacht, einen Coach hinzuzuziehen, der Grundlagen der Rhetorik vermittelt und Anregungen zur Verbesserung der Vortragstechnik gibt.


Gelegenheit zur Diskussion mit etablierten Historikern bietet die im Anschluss an den Workshop ebenfalls in München stattfindende Tagung „Stand und Perspektiven der Historischen Grundwissenschaften” (Link), deren Teilnehmer zum Besuch der Posterausstellung eingeladen werden.

Der Workshop richtet sich an die Mitglieder des Netzwerks Historische Grundwissenschaften sowie alle Nachwuchswissenschaftler/innen, die im Rahmen ihrer Forschungen im weiteren Sinne grundwissenschaftliche Methoden anwenden, also (auch) formale Aspekte historischer Quellen berücksichtigen. Die Vorträge und Poster sollen Herausforderungen und Potenziale historischer Forschung „nah an der Quelle“ verdeutlichen, wobei Beiträge aus allen Fachrichtungen und zu allen Epochen ausdrücklich erwünscht sind.

Erbeten werden kurze Vortragsskizzen (max. 3000 Zeichen) oder Konzepte (max. 1500 Zeichen) für wissenschaftliche Poster*) bis zum 10. Dezember 2017 an unten stehende Emailadresse. Die Dauer der Vorträge beläuft sich auf 20 Minuten, gefolgt von einer zehnminütigen Diskussion.
Für auswärtige Doktoranden und Doktorandinnen, die sich mit Vorträgen oder Postern beteiligen, können Reisekostenzuschüsse gewährt werden.

 

Kontakt: Julian Schulz | Magdalena WeilederNHG2018@lmu.de

 

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*) Aus zeitlichen Gründen kann nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern vortragen. Wer zusätzlich oder alternativ zum Vortrag ein Poster gestalten möchte, kann dies in der Vortragsskizze vermerken, ein gesondertes Konzept ist in diesem Fall nicht notwendig.
Hinweise zur Gestaltung wissenschaftlicher Poster.